Bild "Pfarrei Teisnach:Pfarrkirche_Teisnach.jpg" Pfarrei Teisnach   (bis 1903 Pfarrei Geiersthal)

Ursprünglich war der Pfarrsitz in Geiersthal. Im Jahre 1209 wird dies erstmals urkundlich bestätigt.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts siedelte sich im Nachbarort Teisnach die Papierfabrik Pfleiderer an. Das Unternehmen entwickelte sich rasch und beschäftigte bald viele Mitarbeiter, die sich in der Nähe der Arbeitsstätte ansässig machten. Die Einwohnerzahl von Teisnach wuchs deshalb stark an.  
Im Jahr 1898 beginnt deshalb Pfarrer Joseph Mayer mit dem Bau einer neuen Pfarrkirche in Teisnach, welcher 1900 vollendet ist.
Im März 1903 wird dann offiziell der Pfarrsitz von Geiersthal nach Teisnach verlegt und ein Jahr später mit dem Bau des Pfarrhofs begonnen.

Die Kirche in Geiersthal dient nun als Nebenkirche (St. Margareta). Weitere Nebenkirchen stehen in Fernsdorf (St. Pius X.) und in Kaikenried (Mariä Himmelfahrt).
Im Jahr 1941 wurde in der ursprünglichen Filiale St. Martin in Patersdorf eine Pfarrkuratie eingerichtet. 1964 wurde Patersdorf zur selbständigen Pfarrei erhoben.

Diese und weitere Informationen zur Pfarrei Teisnach finden Sie auf den Seiten von Matricula-Online unter:
https://data.matricula-online.eu/de/deutschland/regensburg/teisnach-geiersthal/


Die Pfarrei Teisnach zählt (Stand August 2026) 2.709 Katholiken, die in den politischen Gemeinden Teisnach und Geiersthal wohnen. Die Pfarrei gehört zum Dekanat Deggendorf-Viechtach in der Diözese Regensburg.


Folgende Ortschaften gehören zur Pfarrei Teisnach (Stand 1997):
Teisnach, Aschersdorf, Auhof, Bärmannsried, Berging, Eisberg, Felburg, Fernsdorf, Geiersthal, Gumpenried, Haidberg (Teil), Harnberg, Höfing, Hofstatt, Holzhaus, Holzwies, Kaikenried, Kammersdorf, Madlholz, Marienthal, Oberberging, Oed, Pfranzgrub, Piflitz, Schauerhof, Triendlmühle (Teil), Unterberging, Viertlweggrub, Vorderpiflitz, Wetzelsdorf.


Das Gebiet der Pfarrei Teisnach:

Pfarrsprengel der Pfarrei Teisnach